Schulbildung und Stipendien

„Education is the most powerful weapon which you can use to change the world”

Nelson Mandela


Bereits Mandela war sich schon der Bedeutung von Bildung für die bestehende Gesellschaft bewusst. Auch wir sehen in Bildung den Weg aus der Armut, zu mehr Frieden, Gerechtigkeit und einer nachhaltigen Welt.

In den ländlichen Teilen von Kamerun können gerade einmal 20% der Kinder in sogenannte Vorschulen gehen. In städtischen Gegenden sind es dagegen 55%. Aufgrund der Familiensituation und der nicht ausreichenden finanziellen Mittel , können nur 53% der Kinder und Jugendlichen die weiterführende Schule besuchen.                                 

Im Good Shepherd Home konnten die Waisenkinder vor dem Konflikt die eigene Grundschule besuchen. Für die weiterführende Schule mussten sie oftmals einen sehr langen Weg zurückgelegen. Ebenso ist die Schule mit hohen Kosten verbunden – es müssen Gebühren, Bücher und Uniform bezahlt werden. Besonders ein Studium danach ist sehr teuer und nicht für jeden unserer jungen Erwachsenen möglich. Sister Jane hatte deshalb den Traum von einer Schule/Internat, in welches jedes ihrer Kinder, aber auch Kinder aus dem weiteren Umfeld gehen können. Durch SponsorInnen und Spenden konnte deshalb 2016 die „Good Shepherd Academy“ eröffnet werden.

Unsere Kleinsten bereit für den ersten Schultag:)

Good Shepherd Academy

Die Good Shepherd Academy ist die Einrichtung einer zweisprachigen Sekundar/- und Oberschule für 350 Kinder in Bafut, einem Nachbardorf von Bamenda. Die Schule nimmt Kinder aus verschiedenen kulturellen, religiösen, sozialen und soziökonomischen Verhältnissen auf. Es wird besonders hohen Wert auf Bildung, nachhaltige Landwirtschaft, körperlich und seelisches Wohlbefinden und spirituelles Wachstum gelegt. Durch die dort angelegenen Felder lernen die Kinder und Jugendlichen auch direkt landwirtschaftliche Tätigkeiten und ihre direkte Verarbeitung. Neben dem Schulunterricht ist aber auch genügend Platz zum Spielen und Toben, vor allem auf dem errichteten Bolzplatz. Die Schule zählt damit zu den Besten in Bamenda.

Durch den anhaltenden Konflikt können die Kinder im anglophonen Teil Kameruns jedoch schon seit drei Jahre nicht mehr zur Schule gehen. Zu hoch ist die Gefahr erschossen zu werden, da der Schulbesuch als Protestform von den Seperatisten verboten wurde. Auch im Good Shepherd Home kann kein heimlicher Unterricht stattfinden. Damit würden sich die LehrerInnen einer großen Gefahr aussetzen.

Aus diesem Grund möchte SEAD es den Kindern ermöglichen, wieder so schnell wie möglich, regelmäßig in die Schule gehen zu können. Dies ist momentan noch nicht in Bamenda möglich. Durch Spenden kann jedoch ein Teil der Kinder in Yaounde, der Hauptstadt im frankophonen Teil, zur Schule gehen. Hier ist die Lage sicher. Dafür muss dort die Unterkunft und das Schulgeld bezahlt werden. Ebenso möchten wir besonders die jungen Erwachsenen in einem Studium unterstützen. Hier bieten wir auch sehr gerne Patenschaften an.

Der Bereich Bildung liegt uns sehr am Herzen und wird insbesondere durch den prekären, politischen Zustand verachtet. Das Menschenrecht auf Bildung muss trotzdem gewährt werden und SEAD möchte, was unter diesen Umständen momentan möglich ist, durch Deine Spende möglich machen!